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Gedanken zu Joh 11,1-49

Ich bin überzeugt, die Hoffnung und das Leben gegen die vielen kleinen und größeren Tode in unserer Welt und in jeder Gemeinschaft gelingt nur, wenn Jesus mit seiner Freundschaft wirklich HIER anwesend ist. Momentan fällt mir das nicht leicht.

Ich vermisse die Menschen, die ich lieb habe, - sehr.

Ich vermisse die Gemeinschaft mit Jesus, mit anderen Menschen im Gottesdienst, - sehr.

Doch heute habe ich mir vom Spaziergang ein kleines Zeichen, drei noch kahle Schlehenzweige, mitgebracht. Ich werde den Knospen beim Aufbrechen zuschauen. Bei jeder Blüte, die sich öffnet, werde ich einen guten Gedanken, ein Gebet zu einem lieben Menschen schicken.

“Seht”, sagten sie zueinander, “er muss ihn sehr lieb gehabt haben!” So muss man es spüren können - wie Jesus mitfühlen und einfach liebhaben! Denn SEINE Freundschaft ist stärker als der Tod.

Das wünsche ich uns allen: Mögen wir heute und jeden Tag ein kleines Zeichen der Freundschaft spüren, die lebendig macht und uns von Jesus Liebe erzählt.

Ulrike Leininger

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© Bildrechte: Schulpastorales Zentrum Holzkirchen (M. Fraundorfer-Winderl)